Mechanismen der Pheromonwahrnehmung




Der chemische Sinn repräsentiert die dominante sensorische Modalität der meisten Säugetiere, und innerartliche chemische Kommunikationsstrategien kontrollieren komplexes Sozial- und Sexualverhalten. Art- und geschlechtsspezifische Informationen über Individualität, Sozial- und Reproduktionsstatus werden von einer weitgefassten Gruppe chemischer Signalsubstanzen – Pheromonen – übermittelt, die mehrheitlich durch das hoch spezialisierte Vomeronasalorgan detektiert werden. Trotz ihrer fundamentalen Bedeutung sind die Mechanismen vomeronasaler Pheromonwahrnehmung bislang weitgehend unverstanden.

Durch den kombinierten Einsatz molekularer, biochemischer, physiologischer und verhaltensanalytischer Techniken in wildtypischen und mutierten Mäusen werden in unseren Arbeiten existierende Modelle vomeronasaler Signaltransduktion hinterfragt, die Prinzipien der Informationskodierung durch Pheromonsignale analysiert und die neurophysiologischen Grundlagen sozialen Verhaltens erforscht.

Diese Studien sollen langfristig neue Erkenntnisse über die grundsätzlichen Mechanismen vomeronasaler Signalverarbeitung gewinnen und einen wichtigen Beitrag zum allgemeinen Verständnis der Pheromonwahrnehmung in Säugetieren leisten.

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An diesem Projekt beteiligt:










platzhalter Annika Cichy platzhalter jenny_klein platzhalter Lisa Möller platzhalter Tobias Ackels

Annika Cichy


Jennifer Spehr

Lisa Möller

platzhalter Tobias Ackels
 
Deutsch (DE-CH-AT)